Kurse

Rückengesundheit Prävention und Förderung
Durch die beiden Hauptziel der Neuen Rückenschule: „Rückengesundheit fördern“ und „einer Chronifizierung von Rückenbeschwerden vorbeugen“, sind vor allem die Menschen angesprochen, die sich wenig bewegen, schon Rückenschmerzen hatten, ärztlich abgeklärte, unspezifische Rückenschmerzen haben, Risikofaktoren für Rückenschmerzen aufweisen oder ihr Risiko selbst als hoch einschätzen. Sogar chronische Schmerzpatienten können nach Absprache mit dem Arzt am Programm teilnehmen, sofern sie natürlich in der Lage sind, sich an den Bewegungsprozessen zu beteiligen.

Im modulartigen Baukastensystem der Neuen Rückenschule sind im Vergleich zur klassischen Rückenschule neue Inhalte hinzugekommen, z.B. Strategien zur Schmerzbewältigung und Strategien zur Stressbewältigung.

Hervorgehoben werden Übungen zur Verbesserung der motorischen Grundeigenschaften, Kleine Spiele, Lifetimesport (Joggen, Walken etc.).
Bewegungs- und erlebnisorientierte Lernprozesse werden Sie begeistern und motivieren, ein gesundheitsorientiertes und rückenfreundliches Verhalten zu praktizieren. Sie werden Ihren Rücken neu erleben, die Wirksamkeit verbesserter Bewegungsabläufe zu erfahren und den Nutzen für sich und ihre Rückengesundheit erleben. Die Neue Rückenschule will Freude bereiten – sowohl Ihnen als auch uns, den Kursleitern.

 

Quelle: http://www.kddr.de/die-neue-ruckenschule/

Das Autogene Training ist eine Entspannungsmethode die auf Autosuggestion (formelhafte Redeanwendungen die dem Unterbewusstsein helfen, an etwas zu glauben) basiert und stufenweise erlernbar ist. Johannes Heinrich Schultz, ein berliner Psychater, hat sie aus der Hypnose weiter entwickelt. Durch diese kann man sich im geübten Zustand in eine vertiefte Wahrnehmung versetzen. Die eigene Vorstellungskraft kann eine verstärkte Entspannung des ganzen Körpers erzeugen und so zu einer Stabilisierung willkürlicher Körperfunktionen beitragen. Die regelmäßigen Anwendung des neuen Körperverständnisses hilft dabei, Probleme des Alltags oder der eigenen Persönlichkeit zu verarbeiten.

Mit diesem Hintergrundwissen ist es gerade in der heutigen Gesellschaft unter dauerhaften Zeitdruck, Stress und permanenter Hektik wichtig, sich regelmäßig Auszeiten zu schaffen und richtig zu entspannen. So kann man Ursachen für psychologische und physische Erkrankungen, wie Burnout, Nervosität, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Schwindel entgegen wirken.

Die Methode kann in Einzelbehandlungen oder in der Gruppe erelernt werden. Die Übungsintensität wird stufenweise gesteigert und die Spannbreite der Vorstellung erweitert.

Voraussetzung: Seelische Gesundheit (bzw. leichte Dysbalancen), Motivation und Selbstdisziplin

Präventionsprinzipien: Vermeidung spezifischer Risiken und stressbedingter Erkrankungen

"Sich durch Spannung entspannen!"

(kurz: PMR oder Tiefenmuskelentspannung) nach Edmund Jacobsen (amerikanischer Arzt und Neurophysiologe) handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch bewussten Wechsel von leichter An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen eine Tiefenentspannung des ganzen Körpers erreicht werden soll. Jacobsen ging davon aus, dass sich jede psychische Erregung und Spannung in einer Zunahme des Muskeltonus manifestiert. Umgekehrt, so meint er, setzt sich durch eine Reduktion der muskulären Verspannungen auch eine Aktivität im zentralen Nervenssystem herab. Für Jacobsen kam es auch an, die Wahrnehmung für schwache muskuläre Anspannungsreaktionen zu schulen. Er sprach von einer "Kultivierung des Muskelsinns". Einfach erklärt, führ die willkürliche Anspannung von Muskeln zu einer leichten Ausschüttung von Stresshormonen. Löst man die Anspannung, bedeutet das für das Gehirn, dass keine "Gefahr" mehr gegegeben ist. Diese Information wird an die Nebennierenrinde weiter gegeben - so lässt die Kontraktion des Muskels weiter nach.

Körperliche Entspannung und gedanklich abzuschalten ist eine grundlegende Bewältigungsmöglichkeit gegenüber Belastungen - besonders wichtig in unserer heutigen, von der "Stress-, Hektik-, Leistungs- und Zeitdruck durchzogenen Zeit". (Förderung von Stressbewältigungskompetenzen, Enstpannung und Freisetzen von Selbstheilungskräften).

Heute werden in der PMR bestimmte Muskelpartien in 3 Hauptkreisen als reduzierte Langform mit 16 bis 20 Muskelgruppen angewendet und einer bestimmten Reihenfolge nacheinander angesprochen sowie in verschiedenen Ausgangstellungen praktiziert.

Die Langform wird in der ersten vier Stunden zur Automatisierung angewendet und kann ab der 5. Stunde aufbauend vermittelt werden zur Kurzform. (Lang- oder Kurzform / unterschiedliche Anzahl der Muskelgruppen). Die Muskelanspannung wird gehalten und wieder gelöst. Die Wahrnehmung wird auf das Wechselspiel von An- und Entspannung und auf deren Empfindung gerichtet, die mit diesen Zutsänden einhergehen. Ziel hierbei ist die Senkung des Muskeltonuns aufgrund einer verbesserten Wahrnehmung. Währen der Kursreihe soll die Person lernen, muskuläre Entspannung herbei zuführen, wann immer sie dies möchte. Zudem können durch die Entspannung der Muskulatur auch innere Ruhe beispielsweise gefördert werden.

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